Aus architektonischer Sicht wurde die Brücke als Anspielung auf die Mühle konzipiert, die einst in dieser Gegend stand und sowohl ihren Namen als auch ihre Formgebung inspirierte. Die Geometrie der Brücke umfasst Bögen als primäre tragende Elemente und ist so gestaltet, dass zusammen mit ihrem Spiegelbild im Wasser das vollständige Bild eines Mühlrads sichtbar wird.
Das Projekt begann im Februar 2025 und wurde im Dezember desselben Jahres abgeschlossen. In diesem Zeitraum wurden der architektonische Entwurf, die statische Berechnung, die Fertigung, die Montage und die Einweihung unter ständiger Abstimmung aller beteiligten Parteien durchgeführt. Der Einsatz von Tools wie RFEM 6 trug dazu bei, die Zeiten für die Modellierung und die Tragwerksplanung zu optimieren sowie den Informationsaustausch mit den Teams zu erleichtern, die für Kalkulation und Kosten, Fertigung, Bau und Montage zuständig waren.
Insgesamt stellt die Molino-Brücke eine städtebauliche Maßnahme dar, die Funktionalität, architektonische Identität und technische Effizienz vereint. Ihre Fertigstellung zeigt, wie die Koordination zwischen Planung, Ingenieurwesen und Bauwesen zu einer Infrastruktur führen kann, die sowohl einen praktischen als auch einen symbolischen Wert für die Stadt Orizaba hat.
| Ort | El Molino-Brücke Ote. 14 29, Centro, 94300 Orizaba, Veracruz, Mexiko |
| Architektonischer Planer | Architekt Luis Enrique González Centeno |
| Tragwerksplaner | Ing. Fredy Pedro Alonso Martínez |
| Fertigungsleiter | Ing. Luis Arellano |
| Bauleiter | Ing. Ernesto Alonso |
| Bauunternehmen: | Grupo Constructo, S.A. de C.V. www.grupoconstructo.com.mx |